…so
soll meine neue Aufgabe heißen!
Ich
werde jede Woche ein neues Buch lesen und dann hier freitags darüber schreiben.
Denn es wird Zeit: Es wird Zeit, dass dieses Blog endlich belebt wird und es
wird Zeit, dass ich wieder mehr lese! Eigentlich lese ich als freie
Journalsitin ja ständig: In Zeitungen/ Zeitschriften, im Netz und eben auch
Fachbücher. Aber ich meine nicht sowas sondern die Romane, die sich hier
stapeln. Ich liebe Bücher und komme um keinen Stand herum. Doch die Zeit all
diese zu lesen, fehlt oft bzw. mein innerer Schweinehund tut alles, dass ich
zum Kopf abschalten eher den TV anschalte anstatt ein Buch aufzuschlagen, dabei
tut lesen nicht nur gut, wie Tim von myMONK im Februar schon feststellte.
Also,
los geht es! :)
Letzte
Woche las ich endlich
Glennkill
von
Leonie Swann.
Glennkill
ist ein Schaf-Krimi im wörtlichen Sinne, denn hier versuchen Schafe den Mord an
ihrem Schäfer aufzuklären, welchen sie vor seinem Schäferwagen mit einem Spaten
im Körper finden.
Da
ist Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, Mopple the Whale, das Gedächtnis-Schaft,
Othello, der Hebridean-Vierhornwidder und viele andere Schafe, die durch ihre
toll beschriebenen Charaktere das Lesen spannend machen, wenn man sich denn
darauf einlassen kann. Denn das Buch ist eben anders als ein üblicher Krimi,
weil es aus der Sicht der Tiere geschrieben ist. Und für Schafe sind wir Menschen
ganz komische Lebewesen! So können die Schafe nicht verstehen wer oder was Gott
ist und bezeichnen kurzerhand den mit involvierten Pfarrer als Gott und haben
natürlich Angst vorm eigentlich harmlosen Fleischer, der schon von weitem für
sie nach Tod riecht. Dennoch schaffen sie es gemeinsam den Tod ihres Schäfers
aufzuklären und irgendwie auch den Menschen im kleinen Dorf mit einem
Kunststück klar zu machen.
Ich
lese sonst keine Krimis, deshalb wollte ich es mal versuchen und war begeistert.
Ironisch, humor- und liebevoll beschreibt die deutsche Schriftstellerin Leonie
Swann ihre Schafherde und lässt sie wohlkomponiert ein echt „schafes“ Abenteuer
erleben.
Ach ja, in der nächsten Woche lese ich den Folgeroman: Garou, ein Schaf-Thriller! ;)
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