Ha! Heute war ja hier absolutes Regenwetter.
Aber die letzten paar Wochen war es sonnig und angenehm, so angenehm, dass unsere roten Johannesbeeren endlich reif waren. Also hieß es am Freitag: Ernten mit den Jungs. Einen Teil durfte der Kleine dann auch so verspeisen.
Doch aus den ersten Johannesbeeren wollte ich etwas Besonderes zaubern. Zumal unsere beiden Sträucher, die seit zwei Jahren in unserem Garten stehen, das erste Mal Früchte trugen!
Nur was? Mir schwebte Torte mit Baiserhaube vor. Dazu sollten sich noch frisch geerntete Erdbeeren aus unserem Garten gesellen und Heidelbeeren, die ich zuvor gekauft hatte.
Doch ich hatte die Befürchtung, dass beim Backen der Baiserhaube auf dem Kuchen die Erdbeeren matschig werden würden und für einen ganzen Kuchen reichten die Früchte nicht. Also ging mein Experiment los!
Die wenigen schon reifen Erdbeeren wurden gezuckert und einige Stunden in den Kühlschrank verfrachtet. Die Heidelbeeren gewaschen und die Johannesbeeren von den Stielen gezupft.
Dann schnell einen Mürbeteig aus Mehl, Mandel, Eier, etwas Zucker und Butter gezaubert und in kleine Auflaufförmchen verteilt.
Wir hatten noch Quark im Kühlschrank. Eine Quark-Erdbeercreme war dann die Idee. Doch die würde ja zerlaufen und Gelantine hatten wir nicht im Haus. Aber Agar-Agar! Ha! Also die Erdbeeren wurden dann püriert, das Agar-Agar mit etwas heißem Wasser (ein halber Teelöffel voll mit 150ml Wasser) aufgelöst, der Quark mit dem Erdbeerpüree vermischt und darunter das aufgelöste Agar-Agar gemischt. Anschließend gab ich es auf den fertig gebackenen Teig.
Darauf dann schön die Heidel- und Johannesbeeren verteilt.
Als Topping sozusagen dann gezuckerter Eischnee und ab für fünf Minuten bei 180 Grad in den Ofen! :-)
Fertig war ein genialer Nachtisch!




Toller Blog!
AntwortenLöschenBin gleich mal Leserin geworden ;)
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