Am 14. November sind wir nun zurück nach HGW gezogen und als ich dann gestern aus dem Haus ging, um im Regen zur Bank zu gehen, fühlte ich mich angekommen. Es war das typische Greifswalder Wetter: stürmisch und regnerisch. Das Wetter, worauf niemand Lust hat, das aber hier im Herbst und Winter so normal ist, wie die meisten Sonnenstunden Deutschland weit im Sommer. Dem Wetter hält kein Regenschirm stand, weshalb es immer gut ist, eine Kaputze oder Mütze zu tragen und weshalb man hier auch kaum Regenschirme sieht. Das Wetter ist zwar auch in Hamburg öfters so gewesen, aber doch anders. Ich bekam nur hier ein Gefühl von Heimat und wusste: "Gut, jetzt bist du wieder angekommen!" Seltsam aber war!
Den Umzug haben wir auch gut überstanden dank ganz lieber Freunde in Hamburg und auch hier! Denn mittendrin stellten wir fest, dass ein 7,5-Tonner doch nicht ausreichen würde und so einiges wanderte auf dem Sperrmüll. Zudem stand ganz zum Schluss ganz einsam unsere große Palme im Wohnzimmer und nirgends war mehr Platz. Da bekam ich echt das Heulen, denn diese Palme war ein Hochzeitsgeschenk lieber Freunde und die einzige Pflanze, die bei mir je überlebt hat. Und was machen unsere Hamburger Leute? Sie setzen Himmel und Erde in Bewegung, machen den 7,5-Tonner nochmals auf, schaffen Platz in unserem Auto, verstauen dort unseren Kühlschrank, damit diese Palme ja noch mitkommt. Sogar G., der Vater unserer Babysitterin, fuhr dann noch mit einem voll geladenen Auto mit nach Greifswald. Da kann man echt nur noch riesig dankbar sein!
Hier in Greifswald standen dann schon fast alle bereit bzw. ich rief sie dann an. Für Catering sorgten andere Freunde und schwups war alles im Haus. C. und R. halfen dann noch die nächsten Tage beim Billy-Aufbau und Auspacken, damit wir Timos ersten Geburtstags in einem fertigen Wohnzimmer feiern konnten. Das war echt so klasse! auch dass meine Eltern die Jungs einfach mal tagsüber abholten, damit wir hier kinderfrei räumen und aufbauen konnten, half ungemein.
Seit Freitag ist auch unsere Einliegerwohnung hier vermietet an eine Alleinerziehende in der Ausbildung. Sie hat eine zweijährige Tochter und ich denke, dass sich unsere Jungs mit ihr gut verstehen werden.
Zudem war am Freitag Richtfest bei der Kita, in der die Jungs ab 1.3. gehen werden (http://www.kita-sieben-raben.de/). Die Besonderheit wird eine Sauna sein und der pädagogische Schwerpunkt im Bereich Kunst und Natur liegen. Wir sind gespannt!
Ach ja, St. P., der Ex-Untermieter in HH, machte nochmals richtig Stunk: Er kam auf die Idee zu der Verwaltung unseres ehemaligen Hauses zu gehen und zu behaupten, dass er noch da wohnen würde, einen Schlüssel hätte und das Haus jetzt "besetzen" würde. Die Verwaltung tauschte umgehend die Schlösser aus auf unsere Kosten. Ansgar war zu der Zeit mit R. in Rostock bei Ikea und explodierte. Grund, warum St. P. das abzog: Er wollte von uns ein Schreiben erpressen, dass er bis zum 15.11. da noch gewohnt habe. Dieses Schreiben braucht St. P., um Wohngeld von der Arge zu bekommen. So etwas würden wir ihm aber niemals ausstellen, weil es schlicht und einfach nicht wahr und Beihilfe zum Betrug ist und das machen wir nicht! *grummel*
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